Forschungs- und Entwicklungsmethodik: Quantitatives Erhebungsdesign

Die quantifizierende empirische Sozialforschung will Zusammenhänge in der sozialen Welt aufdecken (vgl. Häder, 2015, S. 82). Hierfür bedarf es eines systematischen Verfahrens, das auf die zielorientierte Erfassung sinnlich wahrnehmbarer Tatbestände gerichtet ist. Die quantitative Methode ist eine sehr vielschichtige Forschungsmethode, die zielgerichtet und hochgradig strukturiert ablaufen soll (vgl. Häder, 2015, S. 82).

Im Modul „Forschungs-und Entwicklungsmethodik“ bekommen wir die Aufgabe gestellt, in Kleingruppen ein quantitatives Erhebungsdesign, einen Fragebogen
und Auswertungs- (und/oder Präsentations-)Planung für ein beliebiges Thema unserer Wahl zu erstellen.

Das Thema „Das Digitale Konferenzzimmer als Drehscheibe der Schulentwicklung“ wird von Karina Werber, Petra Leitgeb, Thomas Leitgeb und mir diskutiert und die Ergebnisse der Auswertung eines quantitativen Fragebogens sollen nach der Präsentation im Modul auch in diesem Blog zur Verfügung gestellt werden.

Die Forschungsfragen

  • Wie kann der Einsatz einer Online-Plattform Lehrpersonen bei der täglichen Praxis unterstützen?
  • Wie erleichtert eine Online-Plattform an einer Schule die Informationsbeschaffung?
  • Wie können die Schulleitung und die Lehrer/innen eines Standortes und/oder Clusters gleichberechtigt für die Informationsverbreitung über eine Online-Plattform Verantwortlichkeit tragen?
  • Inwiefern kann eine Online-Plattform die persönliche Reflexion der eigenen Lehrerprofessionalität und die Planung des eigenen professionellen Tuns unterstützen?
  • Welche Funktionen einer Online-Plattform sind für Lehrpersonen hinsichtlich der Qualitätsentwicklung relevant?

werden mit Hilfe eines Fragebogens beantwortet.

Die „technischen“ Spezifikationen werden vorab definiert:

  • Grundgesamtheit:
    Alle Lehrer/innen voll- und teilbeschäftigt an burgenländischen Pflichtschulen.
  • Stichprobe:
    Lehrerkollegium an NMS Kobersdorf, NMS Mattersburg, VS Marz, Polytechnische Schule Mattersburg

⇒ repräsentative Stichprobe weil verschiedene Schultypen, Schulgrößen, Teil- und Vollzeitbeschäftigte Lehrer/innen.

  • Erhebungsdesign:
    Die Zielpersonen erhalten die Möglichkeit, den Online-Fragebogen via Tevalo  ort- und zeitunabhängig zu beantworten.

 

Die wichtigsten Aussagen sind hier kurz angeführt:

"Nach jeder SCHILF-Veranstaltung wird mir bewusst, wie viele weitere- von mir bisher ungenutzte- Funktionen zur Verfügung stehen, die mir eine Arbeit deutlich erleichtern könnten.“
„Ermöglicht zeitnahe Information aller Kollegen/innen am Standort.“
„Habe mich daran gewöhnt und finde es jetzt sehr praktisch.“
„Wichtiges wird schnell und unkompliziert weitergegeben – Zeitersparnis.“
„Es ist eine wunderbare Möglichkeit Informationen der Schule zu erhalten!“
„Durch das Dienstbuch bin ich immer informiert, auch an den Tagen, an denen ich an anderen Schulen bin.“

 

Wir haben immer versucht, die Vorgaben aus dem Modul „Forschungs-und Entwicklungsmethodik“

  1. „Der rote Faden“
  2.  Qualitatives und quantitatives Forschen
  3. Grundgesamtheit und Repräsentativität
  4. Arten von Stichproben
  5. Schwankungsbreiten ‒ Normalverteilung ‒ Stichprobengröße
  6. Messniveaus (Skalenniveaus) und Fragebogen
  7. Grundlagen der Datenanalyse
  8. Planung für die Praxis
  9. Ergebnisinterpretation und Evaluierung

in dieser Gruppenarbeit stringent umzusetzen und freuen uns schon jetzt, die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auch in weiteren Aufgabenstellungen anzuwenden.

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