Ist Weiterbildung Privatvergnügen?

Studien legen den Schluss nahe, dass nur die Organisationen Erfolg und Bestand haben werden, die dafür sorgen dass ihre Mitarbeiter zu den „fitten“ gehören.

Fit in diesem Sinn bedeutet für mich auch, dass sich Wissensarbeiter in den Organisationen herausbilden und auch weiterentwickeln.

Ob in Zeiten kurzfristiger symptomatischer Lösungen das Wollen der Organisationen gegeben ist, in die Entwicklung – fachlich und personell – der Mitarbeiter zu investieren, Risikokapital im wahrsten Sinne des Wortes in die Hand zu nehmen, wird in den verlinkten Beiträgen aus unterschiedlichsten Blickwinkel betrachtet.

Weiterbildung wird zur Privatsache?

Grow your Organisation by developing a Learning Culture

Zur Erinnerung ist hier auch noch mal auf meinen Beitrag vom 18. Dezember 2017 verlinkt
Verkennen Führungskräfte den Wert ihrer Wissensarbeiter?

Conclusio:

Das Selbstbild der Organisationen, dass sie ja eh schon (mehr(?) als) genug Möglichkeiten und Anreize zur Weiterbildung den Mitarbeitern zur Verfügung stellen, wird von den Adressaten nicht so wahrgenommen.

Über die einem speziellen Kontext der innerbetrieblichen Problemlösung zugeordneten Weiterbildung sehen Organisationen wenig Sinn darin, den Mitarbeitern eine grundsätzliche Weiterentwicklung zu ermöglichen oder sogar zu bezahlen.

Wird eine solche – über den Tellerrand hinausschauende – Entwicklung des Mitarbeiters sogar als Bedrohung für die Interessen der Organisation gesehen?

Fakt ist, dass Mitarbeiter vermehrt Weiterbildung außerhalb der Vorgaben und Interessen ihrer Arbeitgeber betreiben. Und dadurch auch emotional weniger an ihre Organisation gebunden die Früchte dieser Weiterbildung ernten werden.

 

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