Zukunftsfit mit dem Masterstudiengang angewandtes Wissensmanagement – die 2.

Ich habe mich bereits im Artikel

Zukunftsfit mit dem Masterstium angewandtes Wissensmanagement

Zukunft

mit der Frage beschäftigt, ob der Studiengang „nur“ meine Wünsche befriedigt.
Oder aber auch tatsächlich den Bedürfnissen des Marktes entsprechendes Know-How vermittelt.

Ein weiteres Puzzlestück das mich in meiner Meinung bekräftigt die richtige Auswahl getroffen zu haben, ist in einer Studie von Bitkom Research im Auftrag von LinkedIn Germany abgebildet:

  • Von den ausgewählten Fachkompetenzen werden aktuell (Daten)Analyse und –Interpretationsfähigkeiten (88%), Wissensmanagement (82%), sowie Projektmanagement (74%) mit Abstand am wichtigsten erachtet.
  • Unter den abgefragten Sozialkompetenzen werden aktuell vor allem Kritikfähigkeit (77%), Entscheidungsfähigkeit (74%), Gesprächs- und
    Verhandlungsführung (73%) sowie Team- und Mitarbeiterführungskompetenz (70%) am wichtigsten beurteilt.

Alles Themen, die im Rahmen der Lehrveranstaltungen des Masterstudiums „Angewandtes Wissensmanagement“ an der FH Burgenland prominent repräsentiert sind.

Quelle zur Studie:  Skills Gap Research 2017

Gamifikation – die neue eierlegende Woll-Milch-Sau?

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller)

Gamifikation

Angefacht durch eine andere Haltung neuer Generationen zu veränderten Arbeitsformen, stehen Personalverantwortliche und Akteure in der Erwachsenen- und Fortbildung vor großen Herausforderungen. Es gilt die modernen Tools zu nutzen und den Bedürfnissen einer allseits vernetzten “Generation Y” Rechnung zu tragen. Hier kommt Gamification ins Spiel.

 

Im Artikel

Gamifikation -Ein Werkzeug der digitalen Transformation von Arbeitswelten

von Ibo Mazari werden die Punkte

  • Was ist Gamifikation
  • Warum Gamifikation
  • Wie kann Gamifikation für die Personalarbeit und Fortbildung genutzt werden

behandelt.

Fazit

Die Beispiele zeigen: Gamification ist schon mitten unter uns.
Und es wird mehr werden.

Trends und Faktoren, die das befeuern ist der wachsende Anteil von Menschen mit Smartphones, der zu erwartende Boom von so genannten Werables (PCs als Uhren, Ringe, Brillen) und dem Internet der Dinge (IoT).

Gamification ist leicht skalierbar dank Social Media Tools. Das ist gegenüber den eher eventbasierten Aktionen von früher ein gewaltiger Fortschritt

Datenspuren in Facebook entfernen?

Die Welt ist böse!
Aber der Mensch ist edel und gut!

Facebook

In diesem  Sinne lenke ich heute eure Aufmerksamkeit mal wieder auf die Informationssicherheit und da auf das Thema „Facebook und WhatsApp: Datenkrake oder Was?

Jede Handlung im Netz hinterlässt digitale Spuren.

Das Prinzip Working Out Loud erklärt es sogar zur obersten Prämisse, neue Beziehungen über Ziele und Interessen zu etablieren. Und damit das funktioniert ist es unerlässlich, sich selbst als Person und seine Interessen im WWW sichtbar zu machen.
Und nicht nur sichtbar, sondern möglichst auch leicht findbar.

Unternehmen wie Google, Facebook oder WhatsApp bieten zahlreiche praktische Dienste kostenlos an. Der User stellt dazu im Gegenzug sein Dasein als Profil zur Verfügung, mit dem die Dienste wiederum möglichst treffsicher Werbung schalten können. Bei Facebook ist das im Grunde sogar noch schlimmer. Denn während sich Google auch weitestgehend ohne Benutzerkonto bedienen lässt, ist eine sinnvolle Facebook-Nutzung nur mit Profil und Login möglich.
Zudem geben User Ihre Daten bereitwillig heraus.

Eine Anleitung wie zumindest auf Facebook die Datensammlung eingeschränkt werden kann ist im Artikel

Facebook: Datenspuren entfernen

abrufbar.

 

Online-Kommunikation im Dienst der Propaganda

Die Welt ist böse!
Aber der Mensch ist edel und gut!

In diesem  SinWarne lenke ich heute eure Aufmerksamkeit mal wieder auf die Informationssicher-heit und da auf das Thema Awareness.

Awareness

in der Psychologie bezieht sich auf das aktuelle, situationsbezogene Bewusstsein oder „Gewahrsein“ einer Person über ihre Umgebung, sowie die sich daraus ergebenden Handlungsimplikationen.

Propaganda

(von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet in seiner modernen Bedeutung[1] die zielgerichteten Versuche, politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern.[2][3][4][5] Dies steht im Gegensatz zu pluralistischen[6] und kritischen[7] Sichtweisen, welche durch unterschiedliche Erfahrungen, Beobachtungen und Bewertungen sowie einen rationalen Diskurs[8][9] geformt werden.

Wir sind als Experten im Bereich Online-Kommunikation und oft auch im Bereich Bildung gefordert, die Schattenseiten des professionellen Einsatzes von Online-Kommunikation zu reflektieren.

  • Wie reagieren wir darauf?
  • Wie bereiten wir die potentiellen Konsumenten auf diese Form der Beeinflussung vor?

Derzeit treten diese Schattenseiten besonders plakativ  in der Verherrlichung  gewaltzentrierten Gedankenguts zu Tage.

Ein Beispiel wird im Artikel

Propaganda als Musik-Clip: Die Video-Botschaften von Dschihadisten

thematisiert.

Wissensmanagement + Hackathon = Knowathon

Neologismus

PuzzleEin Neologismus ist ein lexikalisches Zei-chen, das in einem bestimmten Zeitraum in einer Sprachgemein-schaft aufkommt, insbesondere ein neues Wort oder ein mit neuer Bedeutung verwendetes, bereits vorhandenes Wort.
Wenn es in der Sprachgemeinschaft Verbreitung findet, nehmen es die Wörterbücher auf, die den Wortschatz dieser Sprache kodifizieren.
Charakteristisch für die Neologismen ist, dass die Sprecher sie für eine gewisse Zeit als neu empfinden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neologismus
Ein Beispiel aus dem Bereich Wissensmanagement ist
Knowathon

 

Zukunftsfit mit dem Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement 

Das Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement verfolgt das Ziel, ExpertInnen für Wissensmanagement, Online-Kommunikation und eLearning aus- und weiterzubilden.

ArbeiterDie systematische Weitergabe von Wissen. Online und offline. Mit und ohne webbasierte Tools. In Form von Wissenstransfer, Online-Kommunikation und E-Learning. Das steht im Mittelpunkt des Studiums.

(Barbara Geyer-Hayden, Studiengangsleiterin)

Als Teilnehmer am Studiengang frage ich mich,  ob der Studiengang „nur“ meine Wünsche befriedigt.
Sondern tatsächlich auch den Bedürfnissen des Marktes entsprechendes Know-How vermittelt.

Ich lade sie dazu ein, sich anhand einer willkürlichen Auswahl von Jobangeboten selbst ein Bild zu machen.

Business Development Manager Digital & Zert Training (m/w)

Lernmedienentwickler / Digital Learning Experte (m/w)

Content Editor (m/w) E-Learning

 

Lernen ohne Lärm

Wissensarbeiter

LärmWissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter (auch knowledge worker oder professionals) sind hoch qualifiziert und haben eine besondere wissenschaftliche bzw. akademische Ausbildung.
Ihr individuelles Wissen und ihre Fähigkeiten sind stark mit dem wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt ihres Fachbereichs verbunden. Sie können zum Beispiel Ärzte, Architekten, Sachverständige, Berater, Experten, Gutachter, Planer oder andere Spezialisten sein.

WissensarbeiterInnen nehmen im Innen- und Außenverhältnis eine Expertenrolle ein und verbinden dies mit ihrem Selbstverständnis. Indem sie diese Rolle ausfüllen, erlangen sie Selbstwertgefühl, ihre professionelle Autorität und Souveränität.
Quelle: http://wiki.iao.fraunhofer.de/index.php/Wissensarbeiter

So sehen wir uns gerne: hoch qualifiziert, Experten mit professioneller Autorität und Souveränität.

Wissensarbeit im alltäglichen Kontext

Aber abseits der Selbstbeweihräucherung findet Wissensarbeit auch im „Daily Business“ statt.

Und natürlich auch tagtäglich in unseren Bildungseinrichtungen.

Und diese Wissensarbeit kann durch äußere Einflüsse wie z.B. Lärm (= als störend empfundenes Geräusch) massiv behindert werden.

Eine Initiative die dieses Thema für den Schulbereich aufnimmt ist

Lernen ohne Lärm

des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Ein Podcast der sich mit Lösungen beschäftigt, wenn die räumliche Umgebung (vor allem im Büroumfeld) im ersten Versuch nicht optimal gestaltet wurde, ist abrufbar unter

Office Talk - DER Podcast fürs gesunde Büro

Facit:

Lernsituationen sind auf optimale Hörbedingungen angewiesen, um sprachliche Informationen verstehen und mental verarbeiten zu können.

  • Ungünstige Hörbedingungen bewirken, dass sprachliche Informationen falsch oder gar nicht verstanden werden.
  • Das Zuhören wird anstrengender.
  • Die Lernenden ermüden schneller.
  • Das Unterrichten in halligen und somit lauten Räumen bedeutet ständiges Reden mit erhobener Stimme, was auf Dauer sehr anstrengt.
  • Der Lernfluss wird durch häufiges Wiederholen von Informationen und Bitten umr Ruhe unterbrochen.
  • Hohe Lärmpegel erschweren die Konzentration auf den Lernverlauf.
    Unlust, Ärger, Erschöpfung sowie Hals- und Stimmlippenprobleme sind die Folge

5 Moments of Need

Ständige Veränderungen und der Umgang mit Komplexität benötigen auch ständige Entwicklung mit direktem Bezug auf den Arbeitsprozess.

In den 1990er Jahren entwickelten R. Eichinger, M. Lombardo und M. McCall am Center for Creative Leadership in North Carolina das 70:20:10-Modell.

Erfolgreiche Mitarbeitende entwickeln ihre Kompetenzen zu

  • 70 % durch hohe Anforderungen und im Rahmen ihres Arbeitsprozesses,
  • 20 % durch Austausch mit ihren KollegInnen und Vorgesetzten,
  • 10 % durch formales Lernen in Seminaren, lesen von Fachliteratur oder sonstiger „Vermittlung“ von Lerninhalten (bspw. eLearning-Kurse).

Five Moments of Need, die jeder kennt!

In welchen Situationen benötigen wir Informationen, Erfahrungswissen und Unterstützung?

  1. Wenn wir etwas zum ersten Mal lernen (NEW)!
  2. Um unser Wissen zu vertiefen und zu erweitern (MORE)!
  3. Wenn wir das Gelernte anwenden wollen (Apply)!
  4. Wenn wir vor Problemen stehen und nicht weiter wissen (SOLVE)!
  5. Bei Veränderungen der Prozesse oder unseres Verhaltens (Change)!
5 Moments of Need – Unterstützung und Entwicklung im Arbeitsprozess

von  Franz-Peter Staud

Online-Kommunikation als neue Form des Dialogs?

Social EngineeringDie Individual-kommunikation setzte in den letzten Jahren zu einer Renaissance im digitalen Raum an: Besonders seit 2012 wuchs der Informationsaus-tausch über Messenger-Apps, die sich vornehmlich auf eine Zwei-Personen-Kommunikation konzentrieren.

Ein interessanter Artikel zum Thema Social Media – Dialog – Massenkommunikation:

Zurück zum Du: Social Media konzentriert sich auf den Dialog 

von Christian Allner im Standard vom 28.02.2018.

 

 

Whats App – Nutzung meist rechtswidrig?

Die Welt ist böse!
Aber der Mensch ist edel und gut!

In diesem  Sinne lenke ich heute eure Aufmerksamkeit mal wieder auf die Informationssicherheit und da auf einen Dauerbrenner: die Nutzung von Whats App.

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung  an der FH Burgenland wird die Nutzung von Tools für eLearning abgefragt.
Whats App wird sehr häufig genannt bei den eingesetzten Werkzeugen.

Viele der antwortenden Kollegen sind im Brotberuf Lehrer und verwenden Whats App auch im beruflichen Umfeld.
Und da auch im Austausch mit den Eltern/Erziehungsberechtigten der Schüler.

Sind diese Kollegen alle mit einem Bein im Gefängnis?
Oder schlägt da nur die Paranoia des beruflich für Datenschutz und Datensicherheit Verantwortlichen durch?

Eine Darstellung der Situation in Deutschland (die meistens nicht so ganz weit weg ist von der Situation in Österreich) gibt der Artikel

Thüringens Datenschützer: Whatsapp wird meist rechtswidrig genutzt

Fazit

Wer Whatsapp nutzt, erlaubt dem Dienst, alle Kontaktdaten seines Smartphones auszulesen. Diese Zustimmung dürfe jemand Whatsapp aber nur geben, wenn alle Menschen, die im Adressbuch des Nutzers stehen, dem zugestimmt hätten.
Da es solche vollständigen Einwilligungen aber in der Realität praktisch nie gibt, ist die Nutzung des Dienstes in der Regel rechtswidrig,

Gleichzeitig stellte der Landesdatenschutzbeauftragte klar, dass aus seiner Sicht der Einsatz von WhatsApp an Thüringer Schulen unzulässig ist.