Whats App – Nutzung meist rechtswidrig?

Die Welt ist böse!
Aber der Mensch ist edel und gut!

In diesem  Sinne lenke ich heute eure Aufmerksamkeit mal wieder auf die Informationssicherheit und da auf einen Dauerbrenner: die Nutzung von Whats App.

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung  an der FH Burgenland wird die Nutzung von Tools für eLearning abgefragt.
Whats App wird sehr häufig genannt bei den eingesetzten Werkzeugen.

Viele der antwortenden Kollegen sind im Brotberuf Lehrer und verwenden Whats App auch im beruflichen Umfeld.
Und da auch im Austausch mit den Eltern/Erziehungsberechtigten der Schüler.

Sind diese Kollegen alle mit einem Bein im Gefängnis?
Oder schlägt da nur die Paranoia des beruflich für Datenschutz und Datensicherheit Verantwortlichen durch?

Eine Darstellung der Situation in Deutschland (die meistens nicht so ganz weit weg ist von der Situation in Österreich) gibt der Artikel

Thüringens Datenschützer: Whatsapp wird meist rechtswidrig genutzt

Fazit

Wer Whatsapp nutzt, erlaubt dem Dienst, alle Kontaktdaten seines Smartphones auszulesen. Diese Zustimmung dürfe jemand Whatsapp aber nur geben, wenn alle Menschen, die im Adressbuch des Nutzers stehen, dem zugestimmt hätten.
Da es solche vollständigen Einwilligungen aber in der Realität praktisch nie gibt, ist die Nutzung des Dienstes in der Regel rechtswidrig,

Gleichzeitig stellte der Landesdatenschutzbeauftragte klar, dass aus seiner Sicht der Einsatz von WhatsApp an Thüringer Schulen unzulässig ist.

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