Führung – Neurologie – Verhalten – Veränderung

Blended LearningLernen und die damit zusammenhängende Fähigkeit der Veränderung basiert auf drei Komponenten:

  • Das Vertrauen in die eigene Fähigkeit selbst eine Lösung zu finden.
  • Das Vertrauen, dass das soziale Umfeld die Lösungsfindung unterstützt.
  • Das Urvertrauen, dass alles wieder gut wird.

Sind die Rahmenbedingen ideal, entsteht ein Flow, ein sich selbst verstärkender positiver Entwicklungskreis.

Ein Artikel der sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt

FAKT: Führung - Neurologie - Verhalten - Veränderung

von Michael Mayer.

Fazit:

Ohne Vertrauen ist kein Lernen, keine nachhaltige positive Veränderung möglich.
Vertrauen entsteht in dem man in Vorleistung geht, andere unterstützt, auf Augenhöhe kommuniziert, ein echtes Interesse an seinen gegenüber zeigt u.v.m.

 

Psychologie der Passwörter

Die Welt ist böse!
Aber der Mensch ist edel und gut!

In diesem Sinne lenke ich heute eure Aufmerksamkeit mal wieder auf die „Informationssicherheit“ und da auf das Thema Passwortsicherheit.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Angst, Passwörter zu vergessen, ist Grund Nummer eins für die Wiederverwendung von Kennwörtern.
  • Das berufliche und private Passwortverhalten unterscheidet sich nicht voneinander.
  • Sicherheitsbewusstes Denken und sicherheitsbewusstes Handeln gehen nicht Hand in Hand.

Quelle: IT-Sicherheit.com

Die gesamte Studie kann auf der Seite von LastPass heruntergeladen werden.

Ein paar Tipps für ein gutes Passwort:

  • Dein Passwort sollte mehr als zwölf Zeichen enthalten.
    (Die Länge ist entscheidender als der Zeichensatz!)
  • Dein Passwort sollte Buchstaben und Zahlen mischen.
  • Achte auf Groß- und Kleinschreibung, das macht beim Passwort einen Unterschied.
  • Dein Passwort sollte nicht von anderen erraten werden können (es ist zum Beispiel zu einfach, wenn du deinen Namen nimmst).
  • Du solltest es dir trotzdem gut merken können.
  • Verwende einen Passwortmanager.

 

 

Der eLearning-Kurs- (K)eine Hexerei?

Im 2ten Semester des Masterstudienganges Angewandtes Wissensmanagement an der FH Burgenland erhalten die Studenten die Aufgabe einen eLearning-Kurs zu designen.

Die Vorgaben sind:

„Ziel der LV ist es, Schritt-für-Schritt ein moderiertes, kooperatives Online-Seminar zu entwickeln. Sie werden dabei aufbauend auf Ihre Erfahrungen und auf Online-Ressourcen ein Grobkonzept, ein Feinkonzept sowie einen Onlinekurs (inkl. Begleitmaterialien) entwickeln. Zudem werden Sie sich mit Moodle-Aktivitäten beschäftigen und Ihre Erfahrungen abschließend in einem Blogbeitrag reflektieren.“

Eine weitere Vorgabe (nicht verschriftlicht, aber wiederholt mündlich in Erinnerung gerufen): „Nicht „nur“ kooperativ, sondern cool!“

Die Gruppe Presentation Tools (Moodle der FH Burgenland) beschäftigt die Herausforderung, dass immer wieder Personen in die Situation kommen Inhalte präsentieren zu müssen.
Um dies möglichst anschaulich und innovativ gestalten zu können, ist ein grundlegendes Vorwissen über neue Präsentationsmöglichkeiten von Vorteil.
Daher richtet sich der Kurs sowohl an Lehrerinnen und Lehrer, als auch an Personen, welche ihre Kompetenzen im Bereich der Präsentationswerkzeuge verbessern und erweitern möchten.

Die Gruppe Presentation Tools besteht aus PädagogInnen und TechnikerInnen. Dadurch ist eine Abdeckung der technischen Fragenstellungen genauso gegeben wie die Berücksichtigung moderner pädagogischer Konzepte. Dennoch ist es herausfordernd die jeweils „neuen“ Themenfelder zu berücksichtigen und in die eigenen Überlegungen einzubeziehen.

In der Gruppe ist auch schon Know-How für die Erstellung von eLearning-Content vorhanden. Oder zumindest was vor der LV für eLearning und Content gehalten wurde. 😉

  • Es ist unbedingt notwendig, die umfangreiche Palette an Aktivitäten und Ressourcen die Moodle zur Verfügung stellt zu kennen und auch zu verstehen.
  • Und nicht nur die Anwendungsmöglichkeiten an sich. Sondern auch die unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten und Abhängigkeiten zu anderen Moodle-Aktivitäten.
    Nur so kann der Kurs sinnvoll in pädagogischer und technischer Sicht konzipiert und umgesetzt werden.
  • Sehr gut klappt die Arbeitsteilung in der Gruppe wo jeder ihre/seine speziellen Kenntnisse und Erfahrungen effizient und effektiv einbringt.
  • Ein zum Teil leidvoller Lernprozess ist die Erkenntnis, dass der Abstimmprozess mit dem „Projektauftraggeber“ vom Grobkonzept über ein Feinkonzept zum fertigen eLearning-Kurs ein steiniger ist. Und die Projektteam-Mitglieder als „Auftragnehmer“ und zu beurteilende LV-Teilnehmer doch ein Stück weit entfernt sind von gleichberechtigten Partnern.

Fazit:

Weeks of programming can save you hours of planning!

Einen ansprechenden eLearning-Kurs zu designen und auch alle administrativen Aspekte zu bedenken und sinnvoll umzusetzen, ist …..eine Kunst!

Erfahrung und Talent in sehr unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Design, Didaktik, etc. sind sicher hilfreich. Aber nicht einmal der halbe Weg zum Erfolg.

Ein großer Teil der Arbeit bei der Erstellung eines eLearning-Kurses (von der Ideenfindung über die Konzeptionierung bis zur Umsetzung) liegt nicht, wie eigentlich zu erwarten ist, in der Erstellung des Kurscontents.
Sondern in der Vorbereitung und Überlegung, Umsetzung, Test und Verbesserung wie welche Werkzeuge eingesetzt und konfiguriert werden.

How to use a WIKI

Im 2.ten Semester imZukunft Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement an der FH Burgenland beschäftigen sich die Studenten sehr ausführlich mit kollaborativen Einsatzmöglichkeiten von eLearning Aktivitäten und Lern-Management-Systemen (LMS) wie z.B. Moodle.

Ein Werkzeug das wir uns gleich in mehreren Kursen genauer angeschaut haben, ist ein WIKI.

Im

Abschlussbericht Implementierung eines Wiki

werden folgende Punke behandelt:

  • Beschreiben Sie die grundlegende Idee und die Zielgruppe für Ihr Wiki.
  • Welche konzeptionellen Überlegungen / welche Vorüberlegungen haben Sie angestellt?
  • Was haben Sie generell über Wikis gelernt?
  • Sie haben nun ein kleines Beispiel mit der MediaWiki-Software angelegt.
    Was ist Ihnen dabei eher leicht gefallen?
    Was ist Ihnen dabei eher schwer gefallen?
  • Wenn Sie verantwortlich wären, dieses Wiki in einer Organisation einzuführen oder publik zu machen – worauf achten Sie? Was ist aus Ihrer Sicht bei der Einführung besonders wichtig?

Eine ausführliche Beschreibung wie ein WIKI in Moodle angelegt werden kann, findet ihr unter Moodle/Docs.

Und in meinem Screencast auf Youtube.

Fazit:

WIKI kann einiges und gerade in Moodle (bzw. anderen LMS) ist auch eine gute Verzahnung mit anderen Aktivitäten und auch Erfolgskontrolle/Lernfortschrittskontrolle gegeben und auch leicht einzurichten. Wenn man erwarten muss dass in einem Kurs doch auch Teilnehmer sind die nur Word (oder entsprechendes Textprogramm) kennen ist es unerläßlich, sich schon vorab auch die Technik anzuschauen und damit auf Fragen/Einwände betreffend Usabilty und „Wie geht das jetzt damit ich eine Überschrift zusammen bringe?“ vorbereite.