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Homo Digitalis – Oder: Der digitale Depp

Als Wissensmanager ist es unsere Aufgabe, Ignoranz und Unwissenheit zu erkennen. Und zu bekämpfen!

PlanAber:
Ist das wirklich die Aufgabe des Wisensmanager?
Und sind wir als Wissenmanager die Lösung, oder eher Teil des Problems?

Anittra Eggler hat sich mit Verve und tiefen Kenntnissen der digitalsierten Welt und der „unsmarten“ Nutzung von technischen Gadgets in ihrem Buch

"Mail halten!"

auf humorvolle (Galgenhumor?) und sehr eindringliche Weise beschäftigt.

Die folgenden Aussagen stammen aus ihrem Buch und werden unkommentiert, ohne Ergänzungen oder Auslassungen zitiert.

MAXIMAL RADIKAL,   MAXIMAL UNPOPULÄR,  MAXIMAL WIRKUNGSVOLL:   15  FORDERUNGEN

1  HANDYVERBOT  IM  AUTO  UND  IM  BUNDESTAG,   IN  SCHULEN,  IN  KINDERZIMMERN,  AM  ESSTISCH  UND  IM  BETT

Bis es Gesetze gibt: vorleben und Fehlverhalten radikal sanktionieren!

2  PRIVATHANDY-VERBOT  AM  ARBEITSPLATZ, FIRMENHANDY-VERBOT  ZUHAUSE

Wer  ständig  semiprofessionell  und  semiprivat  ist,  leistet  weniger,  ist unglücklicher, wird häufiger krank. Diese Trennung verbessert das Jahresergebnis und die Kussbilanz und widerspricht nur auf den ersten Blick der Arbeit im Home Office. Auf den zweiten Blick: Der Mensch muss Hirn an- und Dauerablenkung abschalten lernen und in der Lage sein, diesen Modus seinem Lebens- und Arbeitsziel anzupassen.

3  IT-GESTEUERTE  FIXE  E-MAIL-ZEITEN  IN  FIRMEN

Maximal dreimal am Tag E-Mails ausliefern, erste Auslieferung erst  30 Minuten nach Dienstbeginn, so haben Mitarbeiter Zeit für Planung und Priorisierung. Letzte Auslieferung: 60 Minuten vor Dienstschluss.

4  KEINE  FIRMENMAIL-ZUSTELLUNG  MEHR  IM  URLAUB,   NACH  FEIERABEND,  AN  FEIERTAGEN  UND  AM  WOCHENENDE

Wer ständig erreichbar ist, brennt aus. Das kostet langfristig mehr, als Mitarbeiter zu schulen, Software und Medien smarter und effizienter zu nutzen, um dadurch in weniger Zeit bessere Ergebnisse zu erzielen.

 5  NEUE  SCHULFÄCHER:  PROGRAMMIEREN  UND  MEDITIEREN

Aber zuerst gibt es die für Lehrer! Plus: Digitale Didaktik. DANKE!

6  BETREUTER  KONSUM  FÜR  KINDER

Smartphones machen so süchtig wie Alkohol, Zigaretten, Glücksspiel und Liebe zusammen. Smartphones vereinen alle Sucht-Trigger in einem Gerät und sind der mächtigste Dopamin-Dealer und Ego-Booster von allen. Genau deshalb ist inzwischen auch alle Welt derart angefixt. Inzwischen gibt es sogar ein Buch zum Thema, das nicht von einem kulturpessimistischen Internet-Verweigerer, sondern von einem smarten, internetaffinen Journalisten geschrieben wurde: »Irresistible: The Rise of Addictive Technology and the Business of Keeping Us Hooked« ist im März 2017 bei Penguin Books erschienen. Adam Alter heißt der Autor, dessen Werk Sie lesen sollten. Zurück zu Ihren Kindern. Ich kann Ihnen nicht sagen, bis zu welchem Alter Smartphones tabu sein sollten und ab welchem Alter betreuter, zeitlich streng limitierter Konsum für Kinder sinnvoll ist. Denken Sie einfach daran, wann und wie Sie Ihr Kind zum Thema Alkohol, Zigaretten, Sex, Porno und Glücksspiel aufklären werden und wie Sie ihm einen sinnvollen Umgang vorleben und beibringen.  Genauso machen Sie es dann mit dem Handy.

7  BEIPACKZETTEL FÜR  SMARTPHONES

Zu  Risiken  und  Nebenwirkungen  fragen  Sie  bitte  den  Dealer  Ihres  Misstrauens. Wenn Smartphones dieselbe Suchtwirkung haben wie rezeptpflichtige oder illegale Drogen – viele Studien beweisen das, ebenso viele das Gegenteil – dann brauchen wir Beipackzettel und Rezepte. Weil es die nicht rechtzeitig geben wird, müssen wir sie uns selbst ausstellen und mit Menschenverstand unterzeichnen.

8  ALTERSBEGRENZUNG  UND  AMPELSYSTEME  FÜR  APPS:   DOPAMIN-DEALER  UND  DATENBAGGER  KENNZEICHNEN

Das gilt für Apps, aber genauso für Social Media – es kann nicht sein, dass Kinder vor den Augen von Eltern und Lehrern Spiele und Medien nutzen, die süchtig machen und/oder nicht jugendfrei sind. Apps müssen auch für Erwachsene gekennzeichnet werden hinsichtlich Sucht- und Ablenkungsfaktor sowie Datenbaggertiefe und -gefahrenstufe.

9  MAXIMALE  STRAFEN  (ERST  GELD,  DANN  FÜHRERSCHEIN)  FÜR   HANDYNUTZENDE  VERKEHRSTEILNEHMER,  FUSSGÄNGER  INKLUSIVE

Beispiel Schweiz: Warum fährt dort niemand freiwillig zu schnell? Weil es so viel kostet. Handynutzung im Verkehr ist genauso tödlich wie Alkohol am Steuer. Ich bin begeisterte Weintrinkerin und genau deshalb für 0 Promille.

10   DIGITALER  DEPPENTEST  FÜR  ALLE

Was sind Algorithmen?  Wie funktionieren Suchmaschinen? Wie groß ist das Monopol von Google und was bedeutet das? Welche Daten werden gespeichert, was kann damit passieren? Woran erkenne ich einen Bot? Woran erkenne ich Phishing? Wie schütze ich mich vor Hackern? … Wir brauchen einen digitalen Deppentest für alle, die Digitales nutzen. Die Frage ist nur, wer die Fragen stellt, die Antworten bewertet und das Ergebnis exekutiert. So lange es das nicht gibt (gibt ja auch noch keinen Vollidiotentest für Opfer der Tabakindustrie), muss sich jeder selbst aufschlauen und sein eigenes digitales Bullshitradar sein.

11   WIR  BRAUCHEN  MEHR  DIGITAL  GEBILDETE  GASTARBEITER,   WIR  MÜSSEN  HACKER  ZU  HÖCHSTPREISEN  EINKAUFEN

Der vernichtende Hackerangriff auf den Bundestag im Jahr 2015[4]  beweist: IT-Sicherheitstechnisch ist Deutschland so gut aufgestellt wie eine berittene Armee, die einen Atomkrieg gewinnen will. Ausbildung dauert zu lange.  Wir müssen Hacker einkaufen, die  unsere  IT-Leute  trainieren und Politiker, Richter, Polizisten, Lehrer und Eltern am besten gleich mit! Rechnen Sie hier mit den üblichen Waffenmarktpreisen und schlagen Sie 100 Prozent drauf – das ist Angebot und Nachfrage. Weitere Herausforderung: Solche Leute kommen nur, wenn auch die Firmenkultur stimmt. Wir müssen Arbeitsbedingungen schaffen und Firmenkulturen leben, die unter »Digitalisierung« und »New Work« mehr verstehen als einen Internetanschluss und ein Firmenhandy.

12   WIR  BRAUCHEN  PUTZKRÄFTE  FÜRS  INTERNET  UND   WÄCHTER  ÜBER  WERBUNG  UND  WAHRHEIT

Hasskommentare, Anstiftung zum Suizid, Gebrauchsanleitungen für Terrortaten,  Bots,  die  Wahlkampf  machen,  Algorithmen,  die  uns  Relevanz und Wahrheit vorgaukeln – wir brauchen Putzkräfte und Qualitätswächter für das Internet. Wir brauchen klarere Kennzeichnungen von Werbung, Klickprovisionen und bezahlten Postings von so genannten »Influencern« – das sind Werbeprostituierte mit großer Lemminggefolgschaft auf dem Weg ins digitale Verblödungsmeer.

13   WIR  BRAUCHEN  DIGITALE  GRUND- UND  MENSCHENRECHTE,   DAS  RECHT  AUF  UNERREICHBARKEIT,  AUF  DIGITALES  VERGESSEN, AUF  DATENHOHEIT  UND  INFORMATIONELLE  SELBSTBESTIMMUNG

Diese und andere Rechte fordert die »Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen  Union«. Die Ideen sind großteils von 2014, aber immer noch brandaktuell und dringend umsetzungswert. Sie können die Charta auf der Website der Initiative runterladen: www.digitalcharta.eu. Während die Charta-Verfasser sich aktuell vor allem selbst und ihre Machtlosigkeit diskutieren, können Sie dann einen Schritt weitergehen und handeln!

14   WIR  BRAUCHEN  LANGSAMES  DENKEN  UND  SCHNELLES  HANDELN. WIR  BRAUCHEN  ENTSCHLOSSENHEIT,  MUT  UND  KLARHEIT.   WIR  BRÄUCHTEN  MEHR  ZEIT,  ABER  DIE  HABEN  WIR  NICHT  MEHR

Für das meiste kommen Politik, Gesetze und Lehrpläne zu spät. Deshalb hilft nur eines: Helfen Sie sich selbst!

15   WIR  BRAUCHEN:  UNS,  UNS  MENSCHEN!

Jeder, der Mut und Tatkraft hat, ein Mensch ist und ein Herz hat, das noch ohne Strom schlägt, kann und muss jetzt handeln. Vorleben ist die beste Medienkompetenzschule. Fangen Sie bei sich an. Kurieren Sie die Krankheiten des gemeinen Homo Digitalis, dann stecken Sie andere an – mit einem gesunden System, das das Beste aus der analogen und digitalen Welt für sich zu nutzen weiß.

Papa, dein Handy macht Aua!

Als Wissensmanager sehen wir uns gerne als „DIE“ Spezialisten die unerlässlich sind bei der Transformation von Information in Wissen.
Wir sehen diese Fragestellung als  unsere Aufgabe und Auftrag.

Wir nutzen viele der uns zur Verfügung stehenden Werkzeuge, um Informationen jederzeit und überall verfügbar und abrufbar zu halten.

Sind wir als Wissensmanager darüber hinaus verpflichtet, uns selbst digitale Kompetenz  anzueignen?
Und digitale Kompetenz auch zu vermitteln?

Als Vertreter der Informationssicherheit bin ich mehr als viele andere Kollegen davon betroffen, als Repräsentant der „Aluhut-Fraktion“ angesehen zu werden.
Dennoch will ich dich dazu einladen, die folgenden Aussagen zu reflektieren und dir selbst ein Bild zu machen.
Noch besser, eine Meinung zu bilden.

Alle folgende Aussagen und das Bild sind aus dem Buch "Mail halten!", von Anitra Eggler, Campus Verlag.

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit so lange auf das Banale, bis wir blind sind für das Wesentliche.

Je mehr persönliche und biometrische Daten Sie digital preisgeben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Google demnächst Ihren Todestag kennt. Wundern Sie sich also nicht, wenn eines Tages ein Sarg vor der Tür steht, den Sie definitiv nicht selbst bei Amazon bestellt haben …

Jeder, der sich gegen den unkritischen Konsum von digitalen Weltrettungsformeln wehrt, muss sich präventiv verteidigen, damit er nicht als Verschwörungstheoretiker, Fortschrittsverweigerer oder Kulturpessimist missverstanden werden kann.

Wer einen Computer so eindimensional wie eine Tafel oder ein Schulheft nutzt, braucht keine iPads für die ganze Schule,.

Die Politik ist entmachtet, die Exekutive hilflos, die Gesetzgebung für immer zu spät, der Qualitätsjournalismus kurz vor dem Aussterben.

Nur Eric Schmidt, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos und Tim Cook stricken entspannt an der Weltherrschaft, während sie im Tesla auf ihre Waldorfkinder warten.

Multitasking trainiert nicht das Hirn, sondern ein Aufmerksamkeitsdefizit.

Revolutionen werden nicht durch Likes gemacht, sondern durch Taten.

Wissen Sie, woran Sie denjenigen erkennen, der am meisten weiß? Das ist der, der die besten Fragen stellt.

Ständige Erreichbarkeit entgrenzt die Arbeit und das Privatleben. Ständig erreichbar sind nur Sklaven.

  • Aufgerüttelt?
  • Abgestoßen?
  • Mit einem milden Lächeln schon wieder vergessen was du gerade gelesen hast?

Natürlich MUSS man nicht daüber nachdenken, was die Autoren in ihrem Buch in den Raum stellt.
Aber es lohnt sich!

Content Curation: Sichten, katalogisieren, zugänglich machen

BuchstabensalatGutes Wissensmanagement wird immer wichtiger.

In Unternehmen gibt es viele Informationsquellen – und dazu noch die Fülle des Internets.
Damit Mitarbeiter sich im Informationsdschungel nicht verlieren, müssen Kuratoren Vorarbeit leisten.
Sie sichten interne und externe Quellen, verschlagworten die Inhalte und stellen Sie an zentraler Stelle zur Verfügung.

Warum uns (gemeint sind hier Wissensmanager) dieses Thema das so sehr nach Arbeit aussieht, interessieren soll, beleuchtet Wilke Riesenbeck im Artikel

Content Curation: Sichten, katalogisieren, zugänglich machen.

Wird mit „Social Scoring“ die Privatsphäre abgeschafft ?

Als „Wissensarbeiter“ sind wir auch gefordert, mögliche Gefahren der Digitalisierung wahrzunehmen.
Und im Rahmen der Wissensvermittlung dafür zu sorgen, dass diese möglichen Gefahren und ein Missbrauch der Technik thematisiert und offen diskutiert werden.

Wer kennt nicht die Aussagen von [demokratisch] legitimierten Politikern in Europa:

„Man lebe schließlich nicht in einer Diktatur, müsse aber für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.“

Wofür die Technik schon heute verwendet werden kann – und zumindest im indischen und asiatischen Raum auch schon wird – beleuchtet der Artikel

Missing Link: Nothing to Hide, oder: Wie mit "Social Scoring" die Privatsphäre abgeschafft wird

auf heise.de von Stefan Krempl .

Einige Aussagen aus dem Artikel möchte ich herausziehen und anregen, darüber nachzudenken.

Das menschliche Verhalten soll gesteuert, also sozial oder politisch erwünschtes Verhalten gefördert werden.

Es solle helfen, Korruption zu bekämpfen und Sozialrüpel zur Vernunft zu bringen. Eine von unzuverlässigen Elementen bedrohte Gesellschaft könne – so der offizielle Tenor – durch den Bürgerscore zum Besseren verändert werden.

Diese Kooperation hat schon geholfen, über 1,2 Millionen solcher „Sünder“ zu bestrafen.
Die Kommunistische Partei [Chinas] hatte gleich 2014 die Losung ausgegeben, dass das Social-Credit-System Diskreditierten keinen Platz mehr in der Gesellschaft lassen solle.

Die Städte in der Region [autonomes Gebiet Xinjiang] seien alle 100 bis 200 Meter mit Kameras gespickt, die türkischstämmige Bevölkerungsgruppe müsse staatliche „Spyware“ auf ihren Smartphones installieren, ihre Ausweise würden mit Zusatzangaben wie Fingerabdrücken, Blutgruppe, DNA-Informationen oder einem „Zuverlässigkeitsstatus“ verknüpft.

Es zeichne sich jedoch ab, dass eine Gruppe Bürger 2. Klasse entstehe, die „weniger Zugang zu Leistungen und mehr Verpflichtungen“ haben werde.

In Sekundenschnelle wird dann automatisiert mithilfe einer solchen Wahrscheinlichkeitsprognose online entschieden, ob jemand etwa per Vorkasse zahlen muss oder einen Handy-Vertrag zu welchen Bedingungen erhält.
Ganz ähnlich funktionieren die Empfehlungssysteme von Amazon, YouTube und Co.

Bestandteil der Tests sei schon jetzt eine „schwarze Liste“.

Wer sich darauf befinde, könne in ganz China keine Hochgeschwindigkeitszüge mehr nutzen, nicht mehr fliegen oder seine Kinder auf eine bessere Schule schicken.
Zudem laufe man bei „Missverhalten“ wie einer Straßenüberquerung bei roter Ampel Gefahr, sein Gesicht in der Öffentlichkeit an den Pranger gestellt zu sehen.

 

 

 

 

Rückblich auf das zweite Semester Angewandtes Wissensmanagement

Eine (kurzer?) Rückblick auf das 2te Semester

Obwohl das 2. Semester an der FH Burgenland im Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement noch nicht ganz abgeschlossen ist (wahrscheinlich eine subtile Form der Ehrerbietung an das wunderschöne Nachbarbundesland Steiermark) möchte ich schon jetzt einen Rückblick auf das Semester machen.

Stand das erste Semester noch ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens und vor allem des Themas „Working Out Loud“ (eine sehr spannende Idee; die messianische Verehrung des „Gurus“ J. Stepper lehne ich aber weiterhin ab) waren die Schwerpunkte des 2. Semesters noch viel stärker praktischer Natur.

 

eLearning Kurs erstellen

Wir Studenten waren gefordert, einen vollständigen eLearning Kurs

Moodle

von der ersten Konzeptphase bis zur tatsächlichen Umsetzung in der LMS-Plattform Moodle zu designen.
Das Ergebnis ist durchaus gelungen, die Reflexion zweischneidig.

 

K.O.-Kriterien und Lastenheft

Eine Problemstellung, mit der die meisten Studenten bisher beruflich wenig zu tun hatten, ist die Erstellung eines Lastenhefts und die Durchführung einer Softwareauswahl mittels K.O.-Kriterien und einer Nutzwertanalyse.
Diese Themen werden wir gut brauchen im nächsten Semester für eine erfolgreiche Definition und Durchführung der Aufgabe im Praxisprojekt.

 

Fachveranstaltung

Ein weiterer großer Schwerpunkt in diesem Semester war die Ausrichtung einer Fachveranstaltung zum Thema Wissensmanagement.
Im Zentrum der Fachveranslatung stand „Augmented Knowledge“ mit einer lehrreichen Keynote und spannenden Vorträgen.
Bereits im Vorfeld haben wir Methoden zum Wissenstransfer betrachtet und geeignete Formate für die Fachveranstaltung ausgearbeitet.

 

SEO- was soll das denn sein?

SEO – Search Engine Optimization, oder deutsch Suchmaschinenoptimierung, bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten und deren Inhalte im organischen Suchmaschinenranking (Natural Listings) auf vorderen Plätzen erscheinen.
Wir haben nach dem „durchkauen“ der theoretischen Grundlagen eine echte Webseite seziert und Fragen der Informationsarchitektur beantwortet:

  • Für wen soll die Webseite sein?
  • Was sucht der „Kunde“ auf der Webseite?
  • Wie leicht findet er das was ersucht?
  • Will ich in Google ganz oben stehen?

Eine Reflexion meiner Arbeitsgruppe ist abrufbar im Blog „wissen-on-demand„.

Wissensbilanz

Aufwändig und im Workload sehr umfangreich war die Erstellung einer Wissenbilanz mittes dem Wissensbilanz-Tool.

Die Schritte

  • Beschreiben der Ausgangssituation
  • Einflussfaktoren des Intellektuellen Kapitals definieren
  • Bewertung des Intellektuellen Kapitals
  • Messung und Indikatoren
  • Durchführen der Wirkungsanalyse
  • Interpretation und Ableiten von Maßnahmen
  • Erstellen des Wissensbilanzberichts

haben wir in einer „Projektgruppe Wissensmanagement“ semi-fiktional für ein tatsächlich bestehendes Unternehmen durchgeführt.

Wir haben in der Gruppe Core-Capabilities identifiziert, Wirkungsnetze beschrieben und eine angepasste (Wissens-)Strategie erstellt.

Sustainable Development Goals

Von United Nations – http://www.un.org/sustainabledevelopment/news/communications-material/, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53791356

In der Veranstaltung „Wissensmanagement Strategie“ wurde der Blick für wesentliche – aber dennoch beinahe unbekannte!- Themen geschärft.

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN), die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen.

Die Ziele wurden in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) entworfen und traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft.

Im Unterschied zu den MDGs, die insbesondere Entwicklungsländern galten, gelten die SDGs für alle Staaten.
Der offizielle Titel lautet Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Als Synonym zu den SDGs wird auch Ziele für nachhaltige Entwicklung, globale Nachhaltigkeitsagenda, 2030-Agenda bzw. Agenda 2030, Post-2015-Entwicklungsagenda und Weltzukunftsvertrag verwendet.
Als weiteres Synonym wird Globale Ziele der UN verwendet.

Englisch Interkulturelle Kompetenzen

„Last but not least“ haben wir uns auch mit Fachchinesisch – halt: Fachenglisch natürlich! – beschäftigt.
Inter-kulturelle Kompetenz stand am Lehrplan. Und da vor allem der Versuch, Möglichkeiten aufzuzeigen unerfreuliche Situationen höflich und mit Berücksichtigung regionaler/kultureller Eigenheiten zu bewältigen.
Ein Versuch, der bei mir als Vertreter des „Wos wiegts des hot´s!“ nur sehr begrenzt fruchtete.

 

Informationssicherheit

Neben den offensichtlichen Themen im Studium habe ich mich auch immer wieder bemüht, die Informationssicherheit einsickern zu lassen.
Und über das Semester verstreut den einen oder anderen Artikel z.B. zu WhatsApp oder auch Passwortsicherheit veröffentlicht.

 

Conclusio:

Das Studium erfüllt alle Erwartungen an eine breite Aufbereitung des Themas Wissensmanagement und unterstützt mich sehr umfassend und (aus meiner Sicht) erfolgreich beim Aufbau von berufs- und lebensweltzentrierten Handlungskompetenzen.

Smiley

Break Out Sessions mit klassischen Wissenstransferformaten

Der Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement an der FH Burgenland organisierte eine Fachveranstaltung zum Thema Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality im Wissenstransfer .

Eine wesentliche Vorgabe an WissensmanagerInnen ist,  dass sie  ihre  Arbeit und Schlussfolgerungen übersichtlich und nachvollziehbar (Wissenstransfer an NachfolgerInnen) dokumentieren.

In diesem Blogpost reflektiere ich meine ergänzenden Inputs sowie die Interaktion in der LV .

Aufgabenstellung im Vorfeld und zur Vorbereitung der Veranstaltung war „Wie kann Wissen in’s Fließen kommen vor der Fachveranstaltung?“.

In der Gruppe Schilcher-Martinek haben wir das Thema Break Out Session gewählt.

Relatively short session where a small group of attendees, drawn from a large conference or convention, discusses specific subjects or aspects of the broad theme of the main gathering. Also called a breakout meeting.

Gemeinsam wurden Methoden überlegt, die erfolgreich eingesetzt werden könnten und schlussendlich ausgewählt:

  • Mission Impossible
  • Kraftfeldanalyse
  • BarCamp
  • Erinnerungswand

Methodenbeschreibungen wurden erstellt und in der Kleingruppe im Rahmen einer Präsenzveranstaltung vorgestellt und auch praktisch „beübt“.

Mission Impossible

  • Etwas Neues schaffen
  • Beschränkungen infrage stellen
  • Bei eine bestehende Struktur, Prozedur oder Idee die Grundvoraussetzungen verändern, wodurch das Ganze nicht mehr funktioniert oder machbar ist
  • Lösungen suchen

„ Wie baut man ein Haus……an einem Tag?“

Mission Impossible

Anleitung

  1. Frage formulieren.
  2. Paare oder Kleingruppen bilden.
  3. Teams entwickeln Lösung.
  4. Teams stellen Lösungen vor.
  5. Gemeinsame Diskussion über die ungewöhnlichen Lösungsansetzte.
  6. Potentielle Lösung finden → Folgeschritte → Maßnahmen.

Kraftfeldanalyse

  • Kräfte analysieren, die Veränderungen hervorrufen (können)
  • Kräfte, die sich auf das eigene Unternehmen auswirken können
  • Wenn man weiß, wer die Kräfte auswirkt, kann man diese Veränderungen in eine bestimmte Richtung lenken

„Identifikation von zu erwartenden Hindernissen
 und Risiken während des Veränderungsprozesses“

Anleitung

  1. Das Ziel des Veränderungsprozesses wird für alle Teilnehmer sichtbar auf einem Flipchart notiert.
  2. Flipchart wird in die zwei Spalten „hinderlich“ und „förderlich“ aufgeteilt.
  3. Die Spalten werden simultan in einem Brainstorming gefüllt.
    Als „Kräfte“ kann alles genannt werden, was von den Teilnehmern als solche empfunden werden.
  4. Für die hinderlichen Faktoren werden im Rahmen eines Brainstorming Ideen für geeignete Gegenmaßnahmen entwickelt.
  5. Störungsfreier Raum.
  6. Moderator, der fähig ist ein Brainstorming am Laufen zu erhalten.

Barcamp

„Vom geballten Know-How der anderen Teilnehmer kannst du gnadenlos profitieren!“

Anleitung

  1. Die Tagesagenda wird gemeinsam festgelegt.
  2. Jeder stellt sein Thema vor.
  3. Publikum gibt Feedback.
  4. Räume werden nach Stärke des Interesses an einer Session verteilt.

Erinnerungswand

Erinnerungswand

Anleitung

  1. Papier und Stifte austeilen.
  2. Teilnehmer denken 10-15min über herausstechende positive Erinnerungen nach.
  3. TN schreiben/zeichnen Erinnerung auf Papier (5min).
  4. Zeichnungen werden als „Wolke“ aufgehängt.
  5. Freiwillige erzählen warum sie das gewählt haben, bzw. erzählen die Geschichte dahinter.
  6. ModeratorIn fasst Verlauf des Spiels nochmal zusammen und bittet die TN, sich die Wolke in Ruhe nochmal anzuschauen.

Lessons Learned

Weeks of programming can save you hours of planning!

Schnell mal einen Workshop durchführen? Kein Problem, zu einem Thema in dem ich sattelfest bin. Dachte ich zumindest.

Im Laufe meines Berufslebens habe ich auf diversen Veranstaltungen eine Reihe von Workshops erlebt und „über mich ergehen lassen müssen“.
Und oftmals war ich nicht Opfer, sondern Täter.

Im Zuge der Vorbereitungen zu den Break Out-Session-Methoden habe ich erkannt, dass ich aus einer Vielzahl von Methoden immer nur Teile herausgenommen und neu kombiniert habe.
Im Glauben, dass ich damit richtig liege und die Teilnehmer die Methoden nicht besser kennen als ich.

Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality im Wissenstransfer

AUGMENTED KNOWLEDGE: Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality im Wissenstransfer


15. Juni 2018, 15:30 – 19:15
FH Burgenland, Campus Eisenstadt

http://www.augmentedknowledge.at/

Ist Augmented Reality nur eine nette Spielerei
oder kann diese neue Technologie die
Informationsvermittlung und das Lernen
unterstützen?

Erfahren Sie in der Keynote wie Augmented Reality im industriellen Bereich bereits eingesetzt wird.

Moderiert von Experten aus dem Unternehmens- und Bildungsbereich wollen wir danach in den Workshops die
verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und Zukunftsszenarien betrachten.

Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein!

Führung – Neurologie – Verhalten – Veränderung

Blended LearningLernen und die damit zusammenhängende Fähigkeit der Veränderung basiert auf drei Komponenten:

  • Das Vertrauen in die eigene Fähigkeit selbst eine Lösung zu finden.
  • Das Vertrauen, dass das soziale Umfeld die Lösungsfindung unterstützt.
  • Das Urvertrauen, dass alles wieder gut wird.

Sind die Rahmenbedingen ideal, entsteht ein Flow, ein sich selbst verstärkender positiver Entwicklungskreis.

Ein Artikel der sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt

FAKT: Führung - Neurologie - Verhalten - Veränderung

von Michael Mayer.

Fazit:

Ohne Vertrauen ist kein Lernen, keine nachhaltige positive Veränderung möglich.
Vertrauen entsteht in dem man in Vorleistung geht, andere unterstützt, auf Augenhöhe kommuniziert, ein echtes Interesse an seinen gegenüber zeigt u.v.m.

 

Psychologie der Passwörter

Die Welt ist böse!
Aber der Mensch ist edel und gut!

In diesem Sinne lenke ich heute eure Aufmerksamkeit mal wieder auf die „Informationssicherheit“ und da auf das Thema Passwortsicherheit.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Angst, Passwörter zu vergessen, ist Grund Nummer eins für die Wiederverwendung von Kennwörtern.
  • Das berufliche und private Passwortverhalten unterscheidet sich nicht voneinander.
  • Sicherheitsbewusstes Denken und sicherheitsbewusstes Handeln gehen nicht Hand in Hand.

Quelle: IT-Sicherheit.com

Die gesamte Studie kann auf der Seite von LastPass heruntergeladen werden.

Ein paar Tipps für ein gutes Passwort:

  • Dein Passwort sollte mehr als zwölf Zeichen enthalten.
    (Die Länge ist entscheidender als der Zeichensatz!)
  • Dein Passwort sollte Buchstaben und Zahlen mischen.
  • Achte auf Groß- und Kleinschreibung, das macht beim Passwort einen Unterschied.
  • Dein Passwort sollte nicht von anderen erraten werden können (es ist zum Beispiel zu einfach, wenn du deinen Namen nimmst).
  • Du solltest es dir trotzdem gut merken können.
  • Verwende einen Passwortmanager.

 

 

Der eLearning-Kurs- (K)eine Hexerei?

Im 2ten Semester des Masterstudienganges Angewandtes Wissensmanagement an der FH Burgenland erhalten die Studenten die Aufgabe einen eLearning-Kurs zu designen.

Die Vorgaben sind:

„Ziel der LV ist es, Schritt-für-Schritt ein moderiertes, kooperatives Online-Seminar zu entwickeln. Sie werden dabei aufbauend auf Ihre Erfahrungen und auf Online-Ressourcen ein Grobkonzept, ein Feinkonzept sowie einen Onlinekurs (inkl. Begleitmaterialien) entwickeln. Zudem werden Sie sich mit Moodle-Aktivitäten beschäftigen und Ihre Erfahrungen abschließend in einem Blogbeitrag reflektieren.“

Eine weitere Vorgabe (nicht verschriftlicht, aber wiederholt mündlich in Erinnerung gerufen): „Nicht „nur“ kooperativ, sondern cool!“

Die Gruppe Presentation Tools (Moodle der FH Burgenland) beschäftigt die Herausforderung, dass immer wieder Personen in die Situation kommen Inhalte präsentieren zu müssen.
Um dies möglichst anschaulich und innovativ gestalten zu können, ist ein grundlegendes Vorwissen über neue Präsentationsmöglichkeiten von Vorteil.
Daher richtet sich der Kurs sowohl an Lehrerinnen und Lehrer, als auch an Personen, welche ihre Kompetenzen im Bereich der Präsentationswerkzeuge verbessern und erweitern möchten.

Die Gruppe Presentation Tools besteht aus PädagogInnen und TechnikerInnen. Dadurch ist eine Abdeckung der technischen Fragenstellungen genauso gegeben wie die Berücksichtigung moderner pädagogischer Konzepte. Dennoch ist es herausfordernd die jeweils „neuen“ Themenfelder zu berücksichtigen und in die eigenen Überlegungen einzubeziehen.

In der Gruppe ist auch schon Know-How für die Erstellung von eLearning-Content vorhanden. Oder zumindest was vor der LV für eLearning und Content gehalten wurde. 😉

  • Es ist unbedingt notwendig, die umfangreiche Palette an Aktivitäten und Ressourcen die Moodle zur Verfügung stellt zu kennen und auch zu verstehen.
  • Und nicht nur die Anwendungsmöglichkeiten an sich. Sondern auch die unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten und Abhängigkeiten zu anderen Moodle-Aktivitäten.
    Nur so kann der Kurs sinnvoll in pädagogischer und technischer Sicht konzipiert und umgesetzt werden.
  • Sehr gut klappt die Arbeitsteilung in der Gruppe wo jeder ihre/seine speziellen Kenntnisse und Erfahrungen effizient und effektiv einbringt.
  • Ein zum Teil leidvoller Lernprozess ist die Erkenntnis, dass der Abstimmprozess mit dem „Projektauftraggeber“ vom Grobkonzept über ein Feinkonzept zum fertigen eLearning-Kurs ein steiniger ist. Und die Projektteam-Mitglieder als „Auftragnehmer“ und zu beurteilende LV-Teilnehmer doch ein Stück weit entfernt sind von gleichberechtigten Partnern.

Fazit:

Weeks of programming can save you hours of planning!

Einen ansprechenden eLearning-Kurs zu designen und auch alle administrativen Aspekte zu bedenken und sinnvoll umzusetzen, ist …..eine Kunst!

Erfahrung und Talent in sehr unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Design, Didaktik, etc. sind sicher hilfreich. Aber nicht einmal der halbe Weg zum Erfolg.

Ein großer Teil der Arbeit bei der Erstellung eines eLearning-Kurses (von der Ideenfindung über die Konzeptionierung bis zur Umsetzung) liegt nicht, wie eigentlich zu erwarten ist, in der Erstellung des Kurscontents.
Sondern in der Vorbereitung und Überlegung, Umsetzung, Test und Verbesserung wie welche Werkzeuge eingesetzt und konfiguriert werden.

How to use a WIKI

Im 2.ten Semester imZukunft Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement an der FH Burgenland beschäftigen sich die Studenten sehr ausführlich mit kollaborativen Einsatzmöglichkeiten von eLearning Aktivitäten und Lern-Management-Systemen (LMS) wie z.B. Moodle.

Ein Werkzeug das wir uns gleich in mehreren Kursen genauer angeschaut haben, ist ein WIKI.

Im

Abschlussbericht Implementierung eines Wiki

werden folgende Punke behandelt:

  • Beschreiben Sie die grundlegende Idee und die Zielgruppe für Ihr Wiki.
  • Welche konzeptionellen Überlegungen / welche Vorüberlegungen haben Sie angestellt?
  • Was haben Sie generell über Wikis gelernt?
  • Sie haben nun ein kleines Beispiel mit der MediaWiki-Software angelegt.
    Was ist Ihnen dabei eher leicht gefallen?
    Was ist Ihnen dabei eher schwer gefallen?
  • Wenn Sie verantwortlich wären, dieses Wiki in einer Organisation einzuführen oder publik zu machen – worauf achten Sie? Was ist aus Ihrer Sicht bei der Einführung besonders wichtig?

Eine ausführliche Beschreibung wie ein WIKI in Moodle angelegt werden kann, findet ihr unter Moodle/Docs.

Und in meinem Screencast auf Youtube.

Fazit:

WIKI kann einiges und gerade in Moodle (bzw. anderen LMS) ist auch eine gute Verzahnung mit anderen Aktivitäten und auch Erfolgskontrolle/Lernfortschrittskontrolle gegeben und auch leicht einzurichten. Wenn man erwarten muss dass in einem Kurs doch auch Teilnehmer sind die nur Word (oder entsprechendes Textprogramm) kennen ist es unerläßlich, sich schon vorab auch die Technik anzuschauen und damit auf Fragen/Einwände betreffend Usabilty und „Wie geht das jetzt damit ich eine Überschrift zusammen bringe?“ vorbereite.

 

Kultur und Kulturveränderung im Unternehmen

EntwicklungWir beschäftigen uns im FH Studiengang Angewandtes Wissensmanagement der FH Burgenland intensiv mit Wissensbilanzen – toolgestützt und auch prozessorientiert.

Der Erfolg von Maßnahmen im Bereich Wissensmanagement ist stark determiniert von der Unternehmenskultur.

Unternehmenskultur ist vom Wesen her schwer sichtbar und bleibt dem unbedarften Beobachter zunächst verborgen. Das Statement „Culture is like gravity – You don‘t feel it unless you jump” macht deutlich, warum manche Manager die Unternehmenskultur sogar als Mysterium erleben: Kultur ist eine starke aber eben im Verborgenen wirkende Kraft.

Ein Interview das sich mit dem Thema beschäftigt:

Kulturveränderung im Unternehmen – Interview mit Klaus Eckrich

Fazit:

Das „A und O“ für den Erfolg ist: Hand aus der Hosentasche! Kulturgestaltung ist eine schöne Aufgabe, aber eben auch Arbeit. Dafür braucht es die richtige Einstellung, z.B. Konsequenz, sowie Werte, z.B. Disziplin. Wer glaubt, die Kultur „im Vorbeigehen“ mal eben zu ändern, wird nicht weit kommen.