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3.2 Akutes Problemlösen, Methoden mit operativer Zielsetzung: Feedback, Story Template, Concept Mapping

Feedback

Der persönliche Umgang mit Wissen kann durch Geben und Aufnehmen von Feedback wesentlich verbessert werden – wenn man dies richtig tut.

Allgemeine Beschreibung

Definition der Methode. Konstruktives Feedback ist ein (Kommunikations-) Prozess der persönlichen, systematischen, ausgewogenen, offenen und konkreten Rückmeldung über das Verhalten einer anderen Person mit dem Ziel, das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit zu verbessern. Mit konstruktivem Feedback werden Beobachtungen über (empfundene) angemessene und unangemessene Verhaltensweisen einer Person konkret und persönlich zurückgemeldet und Vorschläge für Verbesserungen diskutiert.

Positives Feedback unterstützt und verstärkt sinnvolle Verhaltensweisen.
Positives Feedback hilft bewährtes Wissen explizit und bewusst zu machen.

Negatives Feedback kritisiert ohne jedoch konkrete Verbesserungsvorschläge zu machen.

Konstruktives Feedback beinhaltet positive und negative Faktoren und zeigt auf, wie sich eine Person in Zukunft konkret verbessern kann.

  • Beobachtbare Fakten und greift das Gegenüber nicht persönlich an
  • Aussagen in der «Ich-Form»
  • was Sie konkret beobachtet haben.

Der wichtigste Schritt: konkrete zukünftige Verbesserungen.

 

PEKOV-Kurzformel

P ositives vor Negativem erwähnen

E igene Interpretationen und Gefühle betonen

K onkrete Beispiele geben

O ptionen für die Zukunft entwickeln

V erbesserungschritte festhalten

 

Story Template

Allgemeine Beschreibung

Definition der Methode. Das Story Template ist eine Vorlage, die wesentliche Elemente einer guten Geschichte zusammenfasst. Diese sind: der Protagonist oder Held der Geschichte, seine Helfer und Gegner, die Aufgabe oder Mission des Protagonisten, die Hindernisse, die es zu bewältigen gilt, sowie die erfolglosen und erfolgreichen Versuche, ein meist hehres Ziel zu erreichen.

Zudem beinhaltet die Vorlage eine Moral im Sinne einer generalisierbaren Erkenntnis.

Wird ein Problem im Detail beschrieben und mit realen Personen verknüpft, möchten wir wissen, wie die Sache ausgeht und was man daraus lernen kann.

Zwei Formen dynamischer Verknüpfungen

  • Plot, also eine kausale Verknüpfung in Form eines Grundkonflikts
  • Dramaturgie, also eine zeitliche Verknüpfung

 

Concept Mapping

Wird verwendet um komplexe Themen besser zu verstehen und neue Konzepte in eigenes Wissen zu transformieren.

Allgemeine Beschreibung

Definition der Methode. Die Concept Mapping-Methode ist ein schrittweises Vorgehen zur hierarchischen Darstellung von Konzepten und komplexen Sachverhalten mit dem Ziel, diese besser zu verstehen. Die Methode besteht aus einer Schrittabfolge, einfachen Notationsregeln und Gütekriterien.

 

Explizierung und Kodifizierung von Expertenwissen

  • erstens selbst aktiv etwas tut
  • zweitens neues Wissen mit bereits bekanntem verknüpfen.

Viele Studien belegen, dass Concept Mapping vor allem für das Lernen förderlich ist.