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Content Curation: Sichten, katalogisieren, zugänglich machen

BuchstabensalatGutes Wissensmanagement wird immer wichtiger.

In Unternehmen gibt es viele Informationsquellen – und dazu noch die Fülle des Internets.
Damit Mitarbeiter sich im Informationsdschungel nicht verlieren, müssen Kuratoren Vorarbeit leisten.
Sie sichten interne und externe Quellen, verschlagworten die Inhalte und stellen Sie an zentraler Stelle zur Verfügung.

Warum uns (gemeint sind hier Wissensmanager) dieses Thema das so sehr nach Arbeit aussieht, interessieren soll, beleuchtet Wilke Riesenbeck im Artikel

Content Curation: Sichten, katalogisieren, zugänglich machen.

Wird mit „Social Scoring“ die Privatsphäre abgeschafft ?

Als „Wissensarbeiter“ sind wir auch gefordert, mögliche Gefahren der Digitalisierung wahrzunehmen.
Und im Rahmen der Wissensvermittlung dafür zu sorgen, dass diese möglichen Gefahren und ein Missbrauch der Technik thematisiert und offen diskutiert werden.

Wer kennt nicht die Aussagen von [demokratisch] legitimierten Politikern in Europa:

„Man lebe schließlich nicht in einer Diktatur, müsse aber für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.“

Wofür die Technik schon heute verwendet werden kann – und zumindest im indischen und asiatischen Raum auch schon wird – beleuchtet der Artikel

Missing Link: Nothing to Hide, oder: Wie mit "Social Scoring" die Privatsphäre abgeschafft wird

auf heise.de von Stefan Krempl .

Einige Aussagen aus dem Artikel möchte ich herausziehen und anregen, darüber nachzudenken.

Das menschliche Verhalten soll gesteuert, also sozial oder politisch erwünschtes Verhalten gefördert werden.

Es solle helfen, Korruption zu bekämpfen und Sozialrüpel zur Vernunft zu bringen. Eine von unzuverlässigen Elementen bedrohte Gesellschaft könne – so der offizielle Tenor – durch den Bürgerscore zum Besseren verändert werden.

Diese Kooperation hat schon geholfen, über 1,2 Millionen solcher „Sünder“ zu bestrafen.
Die Kommunistische Partei [Chinas] hatte gleich 2014 die Losung ausgegeben, dass das Social-Credit-System Diskreditierten keinen Platz mehr in der Gesellschaft lassen solle.

Die Städte in der Region [autonomes Gebiet Xinjiang] seien alle 100 bis 200 Meter mit Kameras gespickt, die türkischstämmige Bevölkerungsgruppe müsse staatliche „Spyware“ auf ihren Smartphones installieren, ihre Ausweise würden mit Zusatzangaben wie Fingerabdrücken, Blutgruppe, DNA-Informationen oder einem „Zuverlässigkeitsstatus“ verknüpft.

Es zeichne sich jedoch ab, dass eine Gruppe Bürger 2. Klasse entstehe, die „weniger Zugang zu Leistungen und mehr Verpflichtungen“ haben werde.

In Sekundenschnelle wird dann automatisiert mithilfe einer solchen Wahrscheinlichkeitsprognose online entschieden, ob jemand etwa per Vorkasse zahlen muss oder einen Handy-Vertrag zu welchen Bedingungen erhält.
Ganz ähnlich funktionieren die Empfehlungssysteme von Amazon, YouTube und Co.

Bestandteil der Tests sei schon jetzt eine „schwarze Liste“.

Wer sich darauf befinde, könne in ganz China keine Hochgeschwindigkeitszüge mehr nutzen, nicht mehr fliegen oder seine Kinder auf eine bessere Schule schicken.
Zudem laufe man bei „Missverhalten“ wie einer Straßenüberquerung bei roter Ampel Gefahr, sein Gesicht in der Öffentlichkeit an den Pranger gestellt zu sehen.

 

 

 

 

Führung – Neurologie – Verhalten – Veränderung

Blended LearningLernen und die damit zusammenhängende Fähigkeit der Veränderung basiert auf drei Komponenten:

  • Das Vertrauen in die eigene Fähigkeit selbst eine Lösung zu finden.
  • Das Vertrauen, dass das soziale Umfeld die Lösungsfindung unterstützt.
  • Das Urvertrauen, dass alles wieder gut wird.

Sind die Rahmenbedingen ideal, entsteht ein Flow, ein sich selbst verstärkender positiver Entwicklungskreis.

Ein Artikel der sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt

FAKT: Führung - Neurologie - Verhalten - Veränderung

von Michael Mayer.

Fazit:

Ohne Vertrauen ist kein Lernen, keine nachhaltige positive Veränderung möglich.
Vertrauen entsteht in dem man in Vorleistung geht, andere unterstützt, auf Augenhöhe kommuniziert, ein echtes Interesse an seinen gegenüber zeigt u.v.m.

 

Prozesseinnovation – Umgang mit Wissen und Workflows

PlanEin wichtiger Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen sind Prozesse. Prozesse legen fest wie etwas getan wird. Das Wissen darüber ist oftmals nur schwer greifbar, obwohl die Optimierung, Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Wissensgesellschaft zählen.

Wissen ist kein abstraktes Thema, was irgendwo im Unternehmen vorhanden ist, sondern es steckt in den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Das heißt, um dieses Wissen überhaupt zu gewinnen, und mit ihm arbeiten zu können, muss die Organisation es erst mal aus den Köpfen der Mitarbeiter rauskriegen.

Gerade dieser Arbeitsschritt fehlt bei vielen Wikis. Da wird sich zwar über die Transfermethode Gedanken gemacht, aber darüber wo das Wissen eigentlich herkommen soll (nicht). Es ist im Prinzip der Kreativität der einzelnen Mitarbeiter überlassen, und auch letztlich dem Glück, dass die da das reinschreiben, was da reingehört weil es für das Unternehmen wichtig ist.

Wie dieser Problemstellung begegenet werden kann betrachter das Gespräch

Prozesseinnovation Umgang mit Wissen und Workflows

von Gavino Wismach und Peter Rochel.

Fazit:

„Natürlich kann ich mir systematisch schon mal überlegen in welche Richtung ich möchte. Ich kann schon überlegen wie bestimmte Prozesse funktionieren, nur muss mir klar darüber sein, dass wann immer ich anfange Mitarbeiter in einem feindlichen Unternehmensklima zu befragen, keiner mir Antworten geben wird. Selbst wenn ich Antworten erhalte, wird es im Regelfall nicht das Wissen sein, was ich brauche um Prozesse vernünftig identifizieren zu können. „

Zukunftsfit mit dem Masterstudiengang angewandtes Wissensmanagement – die 2.

Ich habe mich bereits im Artikel

Zukunftsfit mit dem Masterstium angewandtes Wissensmanagement

Zukunft

mit der Frage beschäftigt, ob der Studiengang „nur“ meine Wünsche befriedigt.
Oder aber auch tatsächlich den Bedürfnissen des Marktes entsprechendes Know-How vermittelt.

Ein weiteres Puzzlestück das mich in meiner Meinung bekräftigt die richtige Auswahl getroffen zu haben, ist in einer Studie von Bitkom Research im Auftrag von LinkedIn Germany abgebildet:

  • Von den ausgewählten Fachkompetenzen werden aktuell (Daten)Analyse und –Interpretationsfähigkeiten (88%), Wissensmanagement (82%), sowie Projektmanagement (74%) mit Abstand am wichtigsten erachtet.
  • Unter den abgefragten Sozialkompetenzen werden aktuell vor allem Kritikfähigkeit (77%), Entscheidungsfähigkeit (74%), Gesprächs- und
    Verhandlungsführung (73%) sowie Team- und Mitarbeiterführungskompetenz (70%) am wichtigsten beurteilt.

Alles Themen, die im Rahmen der Lehrveranstaltungen des Masterstudiums „Angewandtes Wissensmanagement“ an der FH Burgenland prominent repräsentiert sind.

Quelle zur Studie:  Skills Gap Research 2017

Datenschutz am Arbeitsplatz

Die Welt ist böse!
Aber der Mensch ist edel und gut!

In diesem Sinne lenke ich heute  eure Aufmerksamkeit mal wieder auf das Thema „Informationssicherheit“ und da auf das Thema Datenschutz.Privacy

Personenbezogene und/oder sensible Daten sind kein Thema für dich?
Vielleicht. Aber ganz glauben kann ich es nicht.

Wirklich hilfreiche Hinweise auf einen angemessenen Umgang mit schützenswerten Daten / Informationen findest du hier:

"Test: Datenschutz am Arbeitsplatz - Kennen sie sich aus?" der Deutschen Gesellschaft für Qualität.