Schlagwort-Archive: Wissensmanagement

Führung – Neurologie – Verhalten – Veränderung

Blended LearningLernen und die damit zusammenhängende Fähigkeit der Veränderung basiert auf drei Komponenten:

  • Das Vertrauen in die eigene Fähigkeit selbst eine Lösung zu finden.
  • Das Vertrauen, dass das soziale Umfeld die Lösungsfindung unterstützt.
  • Das Urvertrauen, dass alles wieder gut wird.

Sind die Rahmenbedingen ideal, entsteht ein Flow, ein sich selbst verstärkender positiver Entwicklungskreis.

Ein Artikel der sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt

FAKT: Führung - Neurologie - Verhalten - Veränderung

von Michael Mayer.

Fazit:

Ohne Vertrauen ist kein Lernen, keine nachhaltige positive Veränderung möglich.
Vertrauen entsteht in dem man in Vorleistung geht, andere unterstützt, auf Augenhöhe kommuniziert, ein echtes Interesse an seinen gegenüber zeigt u.v.m.

 

Kultur und Kulturveränderung im Unternehmen

EntwicklungWir beschäftigen uns im FH Studiengang Angewandtes Wissensmanagement der FH Burgenland intensiv mit Wissensbilanzen – toolgestützt und auch prozessorientiert.

Der Erfolg von Maßnahmen im Bereich Wissensmanagement ist stark determiniert von der Unternehmenskultur.

Unternehmenskultur ist vom Wesen her schwer sichtbar und bleibt dem unbedarften Beobachter zunächst verborgen. Das Statement „Culture is like gravity – You don‘t feel it unless you jump” macht deutlich, warum manche Manager die Unternehmenskultur sogar als Mysterium erleben: Kultur ist eine starke aber eben im Verborgenen wirkende Kraft.

Ein Interview das sich mit dem Thema beschäftigt:

Kulturveränderung im Unternehmen – Interview mit Klaus Eckrich

Fazit:

Das „A und O“ für den Erfolg ist: Hand aus der Hosentasche! Kulturgestaltung ist eine schöne Aufgabe, aber eben auch Arbeit. Dafür braucht es die richtige Einstellung, z.B. Konsequenz, sowie Werte, z.B. Disziplin. Wer glaubt, die Kultur „im Vorbeigehen“ mal eben zu ändern, wird nicht weit kommen.

Prozesseinnovation – Umgang mit Wissen und Workflows

PlanEin wichtiger Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen sind Prozesse. Prozesse legen fest wie etwas getan wird. Das Wissen darüber ist oftmals nur schwer greifbar, obwohl die Optimierung, Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Wissensgesellschaft zählen.

Wissen ist kein abstraktes Thema, was irgendwo im Unternehmen vorhanden ist, sondern es steckt in den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Das heißt, um dieses Wissen überhaupt zu gewinnen, und mit ihm arbeiten zu können, muss die Organisation es erst mal aus den Köpfen der Mitarbeiter rauskriegen.

Gerade dieser Arbeitsschritt fehlt bei vielen Wikis. Da wird sich zwar über die Transfermethode Gedanken gemacht, aber darüber wo das Wissen eigentlich herkommen soll (nicht). Es ist im Prinzip der Kreativität der einzelnen Mitarbeiter überlassen, und auch letztlich dem Glück, dass die da das reinschreiben, was da reingehört weil es für das Unternehmen wichtig ist.

Wie dieser Problemstellung begegenet werden kann betrachter das Gespräch

Prozesseinnovation Umgang mit Wissen und Workflows

von Gavino Wismach und Peter Rochel.

Fazit:

„Natürlich kann ich mir systematisch schon mal überlegen in welche Richtung ich möchte. Ich kann schon überlegen wie bestimmte Prozesse funktionieren, nur muss mir klar darüber sein, dass wann immer ich anfange Mitarbeiter in einem feindlichen Unternehmensklima zu befragen, keiner mir Antworten geben wird. Selbst wenn ich Antworten erhalte, wird es im Regelfall nicht das Wissen sein, was ich brauche um Prozesse vernünftig identifizieren zu können. „

Zukunftsfit mit dem Masterstudiengang angewandtes Wissensmanagement – die 2.

Ich habe mich bereits im Artikel

Zukunftsfit mit dem Masterstium angewandtes Wissensmanagement

Zukunft

mit der Frage beschäftigt, ob der Studiengang „nur“ meine Wünsche befriedigt.
Oder aber auch tatsächlich den Bedürfnissen des Marktes entsprechendes Know-How vermittelt.

Ein weiteres Puzzlestück das mich in meiner Meinung bekräftigt die richtige Auswahl getroffen zu haben, ist in einer Studie von Bitkom Research im Auftrag von LinkedIn Germany abgebildet:

  • Von den ausgewählten Fachkompetenzen werden aktuell (Daten)Analyse und –Interpretationsfähigkeiten (88%), Wissensmanagement (82%), sowie Projektmanagement (74%) mit Abstand am wichtigsten erachtet.
  • Unter den abgefragten Sozialkompetenzen werden aktuell vor allem Kritikfähigkeit (77%), Entscheidungsfähigkeit (74%), Gesprächs- und
    Verhandlungsführung (73%) sowie Team- und Mitarbeiterführungskompetenz (70%) am wichtigsten beurteilt.

Alles Themen, die im Rahmen der Lehrveranstaltungen des Masterstudiums „Angewandtes Wissensmanagement“ an der FH Burgenland prominent repräsentiert sind.

Quelle zur Studie:  Skills Gap Research 2017

Gamifikation – die neue eierlegende Woll-Milch-Sau?

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller)

Gamifikation

Angefacht durch eine andere Haltung neuer Generationen zu veränderten Arbeitsformen, stehen Personalverantwortliche und Akteure in der Erwachsenen- und Fortbildung vor großen Herausforderungen. Es gilt die modernen Tools zu nutzen und den Bedürfnissen einer allseits vernetzten “Generation Y” Rechnung zu tragen. Hier kommt Gamification ins Spiel.

 

Im Artikel

Gamifikation -Ein Werkzeug der digitalen Transformation von Arbeitswelten

von Ibo Mazari werden die Punkte

  • Was ist Gamifikation
  • Warum Gamifikation
  • Wie kann Gamifikation für die Personalarbeit und Fortbildung genutzt werden

behandelt.

Fazit

Die Beispiele zeigen: Gamification ist schon mitten unter uns.
Und es wird mehr werden.

Trends und Faktoren, die das befeuern ist der wachsende Anteil von Menschen mit Smartphones, der zu erwartende Boom von so genannten Werables (PCs als Uhren, Ringe, Brillen) und dem Internet der Dinge (IoT).

Gamification ist leicht skalierbar dank Social Media Tools. Das ist gegenüber den eher eventbasierten Aktionen von früher ein gewaltiger Fortschritt

Wissensmanagement + Hackathon = Knowathon

Neologismus

PuzzleEin Neologismus ist ein lexikalisches Zei-chen, das in einem bestimmten Zeitraum in einer Sprachgemein-schaft aufkommt, insbesondere ein neues Wort oder ein mit neuer Bedeutung verwendetes, bereits vorhandenes Wort.
Wenn es in der Sprachgemeinschaft Verbreitung findet, nehmen es die Wörterbücher auf, die den Wortschatz dieser Sprache kodifizieren.
Charakteristisch für die Neologismen ist, dass die Sprecher sie für eine gewisse Zeit als neu empfinden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neologismus
Ein Beispiel aus dem Bereich Wissensmanagement ist
Knowathon

 

Erklärvideos erstellen

 

VideoErklärvideos sind ein beliebtes Mittel um wichtige Kerninformationen auf kurzweilige Art und Weise zu vermitteln.

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Was ist meine Botschaft bzw. was genau soll vermittelt werden?
  • Über welche Plattform stelle ich das Video meinen Zuschauern zur Verfügung?

Antworten auf diese Fragen gibt der Artikel

Erklärvideos erstellen

von Bianca Eck, ILT Solutions

Fazit

Deutlich wurde, dass es heutzutage ohne weiteres möglich ist unter Zuhilfenahme kostenloser Tools und mit dem Einsatz eigener Arbeitskraft Erklärvideos in Eigenregie zu produzieren. Um damit eine professionelle Qualität zu erreichen, sollte man ein gutes Gefühl für Timing und ein Grundverständnis für audiovisuelle Produktion besitzen. Wird eine Off-Stimme eingesetzt, ist es wichtig dass die Aufnahme eine ordentliche Qualität hat und der Sprecher ein gewisses Talent für sein Handwerk besitzt. Sonst kann es passieren, dass das Endresultat unprofessionell bis unfreiwillig komisch wirkt.

Blockchain & eLearning

Blockchain

Blockchain und eLearning haben nichts mit einander zu tun?

 

 

Der Artikel

Blockchain im eLearning

sieht das aber ganz anders.

Gerade für Nachweise von Qualifikationen (Zertifikate) bietet sich die Blockchain an.
Hierzu muss der eLearning-Anbieter nach absolvieren eines Moduls durch den Lerner dessen Ergebnis, oder das erworbene Zertifikat, in der Blockchain abbilden.
Für den Lerner bedeutet dies keine langwierigen Nachweise über Qualifikationen. Bildungsinstitutionen können bereits durch den Lerner erworbene Qualifikationen und somit mögliche Voraussetzungen für weitere Qualifizierungen, einsehen. Der potenzielle Arbeitgeber hat dann einen direkten Einblick welche Qualifikationen der Lerner hat und durch die Technologie ist gesichert, dass es sich hier um validierte Qualifikationen handelt.

 

Wissen erfolgreich vermitteln

Bei der Vermittlung von Wissen kommt es auf verschiedene Faktoren an, die den Erfolg maßgeblich beeinflussen.

Um den Lernerfolg zu steigern, gibt es einige spezielle Methoden, deren positive Effekte zumindest teilweise durch Studien belegt werden konnten. Überdies kommt es dabei darauf an, die Methoden immer an die Rahmenbedingungen und die lernende Person anzupassen.

Die Themen

  • Zeitgemäßes Kommunikationskonzept mit zentralem Webauftritt
  • Methoden zur besseren Verankerung von Lehrinhalten
  • Anfang und Ende – Der Primacy-Recency-Effekt
  • Nein und nicht vermeiden
  • Kurzfassen
  • Emotionen verwenden
  • Relationen schaffen
  • Der Prozess des Lerntransfers

werden im Artikel

WISSEN ERFOLGREICH VERMITTELN – LEHRMETHODEN UND LERNTRANSFER

von Patrick Stolp beleuchtet.

 

Blended Learning – Anwendungbeispiele in der Praxis

Blended Learning„Die systematische Weitergabe von Wissen. Online und offline. Mit und ohne webbasierte Tools. In Form von Wissenstransfer, Online-Kommunikation und E-Learning. Das steht im Mittelpunkt des Studiums.“ (Quelle: FH Burgenland, Angewandtes Wissensmanagement)

Ist dafür überhaupt ein Bedarf gegeben?
Anwendungsbeispiele aus der Praxis sagen „Ja“ auf diese Frage.

3 umgesetzte Beispiele werden im Artikel

BLENDED LEARNING BEI MIGROS, THIEME & THYSSENKRUPP: SO FUNKTIONIERT WISSENSERWERB HEUTE

von Leila Haidar vorgestellt.

Conclusio:

Virtuelle Realitäten, webbasierte Trainings sowie Video-Tutorials lösen heute die klassischen Seminare mit Dozent immer mehr ab. Dabei sollten beide Formen nebeneinander existieren.

MICROLEARNING – DIE DRITTE

behandelt.

 

Heute der dritteBeitrag  aus meiner Minireihe

WARUM WENIGER MEHR IST: WIE UNTERNEHMEN IHR WISSEN ERFOLGREICH MIT MICRO-LEARNING VERMITTELN

von Friedl Wynants.

Tipps zur Erstellung von Testfragen

Wer Wissen vermittelt (oder es zumindest versucht) kommt sehr oft in die Situation, dass die Forderung nach einer Wirksamkeitsüberprüfung gestellt wird.

TestMeistens ist die Antwort, dass Tests durchgeführt werden.
Gerade im elektronischen Kontext (z.B. eLearning)  ist die Testerstellung aber für viele nicht ganz so einfach.

Eine Hilfestellung gibt der Artikel

Wie teste ich das Wissen meiner Teilnehmer? Die 3 wichtigsten Tipps zur Erstellung von Testfragen und Co.

von Sina Burghardt auf  www.coursepath.de